14.7  bis 24.7.21, Vulcano bis Vulcano

Die Ankunft der Eira, eine Alureinke mit Twinkiel, mit Eva und Frank freute uns sehr. In den folgenden Tagen ging es von Bucht zu Bucht, bzw. von Insel zu Insel. 3 Nächte verbrachten wir in der Marina de Salina, zwar teuer, aber wir konnten Wasser bunkern, Lebensmittel kaufen und auch wieder mal ein Eis essen gehen. 3x wurden wir von Eva und Frank zum Tunfischessen eingeladen!!! Wunderbar, nebst dem selbstgefangenem Fisch genossen wir auch das Zusammensein und die Gespräche sehr, merci Frank und Eva.
Auf der Insel Panarea am Anker, fing meine Seewasserpumpe bei der Nockenschraube an zu lecken, Frank war sich nicht zu schade, die Reparatur mit Bordmitteln zu übernehmen, während unsere Frauen einen Wanderausflug auf der Insel machten. Um die Pumpe des Generators zu flicken, schnitten wir ein grösseres Gewinde und machten eine neuen grösere Schraube rein.
Ich versuche bei jeder Fahrt fleissig zu fischen bis jetzt hatten wir noch kein Glück. Frank gab mir noch ein paar Tipps und ich habe auch noch den Wobbler nachgerüstet, mal schauen wie es morgen auf dem Weg nach Süden aussieht.
Am 23. July kamen wir wieder nach Vulcano in die Bucht Porto di Ponente zurück.
Morgen früh gehts für uns nach Capo d'Orlando, werden dort Besuch aus der Schweiz in Empfang nehmen. Wir haben vor, gleich wieder zu den Äoqalischen Inseln zu fahren, und das Meer und die Natur zu geniessen.
Beste Nautische Grüsse
Martin & Lupita

2.7 bis 14.7.21 Termini Immerese bis Vulcano

Die Abholung unseres Autos in Licata verlief problemlos. Mit dem Zug gings morgens um 9h00 von Termini Immerese nach Agrigent, dort konnten wir nach 2h in einen Bus nach Licata umsteigen. wir genossen die Fahrt sehr, Sizilien wird sehr gut landwirtschaftlich genutzt, zur Zeit wurden gerade die Weizenfelder abgeerntet, wahrscheinlich das Meiste für Teigwaren und Pizzamehl. Es wird aber auch sehr viel Gemüse angebaut, Früchte, Pistazien, Wein und Oliven dürfen in der Aufzählung auch nicht fehlen. Nach allen Erledigungen in Licata, gings im späteren Nachmittag mit dem Auto bis nach Enna wo wir übernachteten und Fussball schauten.
Am nächsten Tag gingen wir auf dem Rückweg in ein riesiges Outlet, aufgebaut mitten in Sizilien wie ein Dorf. Wir kauften uns Wandersandalen. Nachmittags um 16h00 waren wir wieder auf unserem Boot. Tatsächlich waren beide Seewasserpumpen revidiert und zur Montage bereit an Bord. Nun ging es daran, alles für unsere 3.Etappe vorzubereiten, Essen bunkern, Wasser einfüllen, etc. Am letzten Abend gings mit unserem lieben Nachbarn Ronny noch in ein Restaurant zum Abendessen.
Am 6. July legten wir um 9h15 Richtung Cefalu ab. Die Fahrt dauerte nur 3h, wir ankerten mit etwa 10 anderen Booten links vor dem Hafen, am anderen Morgen gings zur Erkundung ins Dorf und wir genossen auf einer Anhöhe ein kühles Getränk. Auf dem Weg zurück zum Boot kreiste die Coast Guard mit Blaulicht um die ankernden Schiffe, was ist denn jetzt los?  Bei uns angekommem hiess es, alle Anker auf und weg hier, es ist nun wegen der Hafeneinfahrt Ankerverbot, Ihr könnt einen Hafenplatz mieten, ha,ha ha, wäre für unsere Bootslänge 125 Euro ohne WC, Dusche, Wasser und Strom, kommt nicht in Frage.
Wir zogen 11 Seemeilen weiter nach Osten, und ankerten windstill vor Castell de Tusa am Strand, waren das einzige Boot. Von dort fehlten am anderen Tag noch 28 nm bis nach Capo d'Orlando. Auch dort Ankerten wir neben dem Hafen, ohne Probleme. Leider fehlte mir Getriebeoel, nach diversen telefonischen und whatsup Beratungen versuchten wir es am nächsten morgen in der gepflegten neuen Marina von Capo d'Orlando. Wir tankten 120 Liter Diesel und erhielten Wasser gratis dazu, der Tankwart rief nach meiner Frage für Getriebeoel einen Kollegen in der Werft an, nach 10 Minuten kam ein Mechaniker mit 2 Litern ATF Oel abgefüllt in einer Petflasche mit dem Velo bei unserem Boot an, sooooo nett und freundlich, die Marina ist zwar teuer, aber sehr zu empfehlen.
Weiter gings etwa 4h direkt zur Insel Vulcano. Wir blieben im Süden in einer Bucht mit Restaurant 2 Nächte, zuerst waren fast nur kleine Motorboote zum baden dort, dann kamen, es war Samstag, etwa 30 Charterer von Capo d'Orlando rüber, teils noch beim Eindunkeln. Ein riesiges Durcheinander. Tags darauf verliess einer nach dem andern die  Bucht, eines der letzteten Boote, direkt vor uns, konnte den Anker nicht heben. Nach vielen Versuchen, riefen sie die Küstenwache, es kam aber die Guardia di Finanza mit einem riesigen Boot und 10 Mann. Nach einigen Hebeversuchen mit viel Geschrei und Motorengeräusch des grossen Schiffs, gings auch nicht, kurzerhand wurde dem Segler die Kette demontiert und mit drei seiner Fender gesichert und weg war die Hilfe. Am anderen Morgen, verliessen auch wir die Bucht, unser Boot schwoyte difekt neben den Fendern der verlassenen Ankerkette. Bei unserem Anker Auf verhederte sich das Ganze nun noch mit den Fendern und dem Sicherungsseil. Mit dem Haken und mit drehen, konnte ich unseren Anker aber bald davon befreien.
Wir fuhren eine gute Stunde in den Norden von Vulcano in den Porto di Ponente wo wir unter dem Krater vor dem Dorf den Anker fallen liessen. Wunderbar hier. Nur nach Norden und Westen ein wenig offen. Nach 1 Nacht fuhren wir wieder auf die andere Seite der Insel nach Cannitella mit Schutz vor Nordwind. Dort kamen spätabends auch Eva und Frank von der Eira an.

Es gibt noch viele Orte auf diesen Inseln zu besuchen, bleiben wir dran 😁⛵⚓
Martino & Lupita

20.6 bis 1.7.21, Capo San Vito bis Ankunft in TERMINI IMERESE
9

Nach ein paar Tagen im sauberen Capo San Vito war es soweit und wir fuhren durch den Golf von Balestrate, mehr oder weniger direkt nach Balestrate. Die Marina ist riesengross, noch nicht ganz fertig und die Leute sind sehr nett und zuvorkommend. Der Zugang zum Meer ist allerdings wegen Versandung ein wenig gefährlich, zwar wurde ein Kardinalzeichen mittels einer Boje gesetzt, welche die nördliche Umfahrung fordert. Die Boje wurde aber nicht ganz richtig gesetzt und man folgt besser dem Dinghy der Marineros die wir vorher per Funk anriefen. Diesen Tipp haben wir von Steffen der Octopus Garden erhalten.
Der Ort liegt etwas oberhalb des Hafens und man steigt über eine Treppe hoch oder man nimmt den Lift vom Hotel an der Klippe (wenn er funkioniert ).
Sofort fanden wir alles was wir benötigten und auf der kleinen Piazza gönnten wir uns auch einen Orangensaft und ein Gelati😁.
Am zweiten Abend dann den grossen Hit, ein Restaurant direkt am Meer bietet einen Abholservice in der Marina mit einer Lambreta an, klar, dass wir uns für diese Abenteuer entschieden. Der Fahrer, Sohn der Besitzerfamilie sprach sogar Spanisch weil seine Familie für Jahre in Venezuela lebte und er dort aufgewachsen ist. Wir verbrachten einen wunderbaren Abend im offenen Lokal mit Blick auf den Sonnenuntergang.
Die Rückfahrt mit der Lambreta war wieder mit viel Gehupe verbunden, aber insgesamt ein Riesenspass! Tags darauf enschieden wir uns direkt nach Termini Imerese zu fahren. Der erste Eindruck war eher dreckig, die Marina ist am Rande eines Industriehafens angesiedelt.
In den folgenden Tagen lernten wir nebst dem freundlichen Personal auch schöne Teile des Ortes kennen. Die Einkaufsmöglichkeiten sind perfekt und der Schutz ist gut. Der Hafen ist einfach mit dem Zug vom Flughafen Palermo erreichbar.
Hier haben wir auch die Möglichkeit unser Boot im Winter an Land zu stellen, somit haben wir die Gelegenheit gepackt und gleich einen Jahresvertrag unterschrieben inkl. Kranen und Unterwasserreinigung. Das Antifouling übernehmen wir dann im Frühjahr.
Morgen holen wir unser Auto in Licata ab und schauen uns unterwegs den Viertelfinal der EM an😁⚽️.
In der zwischenzeit hoffen wir, dass die Jungs hier noch die Simerringe bei unserer Seewasserpumpe vom Geni ersetzen können.
Weiter wollen wir dann für 2 Wochen nach Osten zu den Vulkaninseln.
Gute Zeit wünschen
Martino & Lupita

23.6.21Rundreise Sizilien gestartet


Am 12. Juni, nach der Impfpause in der Schweiz, flogen wir wieder nach Palermo, keine Kontrollen , nix. Kurz nachdem ich beim Pakingbetreiber angerufen hatte, war der Shuttle da und wir konnten unser Auto für die Rückreise nach Licata abholen. Ohne Gps machten wir zwar einen Umweg, aber wir genossen die Fahrt durch die Natur und das gepflegte Land, mit vielen Obst- und Gemüsekulturen und natürlich auch Weinbergen wo der feine Nero Tavolo herkommt.
Unsere Futuro Dos fanden wir wohlbehütet, festgebunden an ein anderes Boot in der Werft. Gleich anderntags gings ans Einkaufen und Boot mit Wasser reinigen, es hat in der Zwischenzeit Staub geregnet. Mit vollen Wassetanks gings 2 Tage später gegen Westen los, unsere Rundreise war gestartet.
Als erstes Etappenziel ging es hart am Wind mit Motorunterstützung ins ca. 50 nm entfernte Sciacca. Zuerst erwarben wir für 500 Euro 328 Liter Diesel. Die Idee vor dem Hafen zu ankern verwarfen wir bald, Welle und Wind waren zu stark. Wir nahmen ein gutes Angebot vom Segelclub an und blieben 2 Tage.
Die Clubmitglieder holten zur Feier der EM  ihre wunderbaren farbigen Boote heraus und alle waren in Feierstimmung. Der Chef reservierte für uns auch gleich einen Platz in Marsala für den nächsten Tag. Dort angekommen, einen kleinen Spaziergang, Einkäufe und Wassertanken, dann gings weiter an den wunderbaren Ankerplatz in der Cala Rossa auf der Insel Favignana. Es war Wochenende und so kamen neben den 10 übernachtenden Seglern tagsüber ca. 50 Freizeitboote und Touristenboote zum baden und feiern.
Aus der wunderschönen Bucht gings dann weiter nach San Vito lo Capo, das ist ganz westlich oben auf Sizilien. Wir ankerten vor der Marina in der Bucht, nach einem schönen ruhigen Abend, kam um 1h00 morgens Starkwind auf, wir hatten Spitzen über 40 Knoten Windstärke und ich verbrachte die Zeit von 1h00 bis 05h15 mit  Ankerwache im Cockpit.
Das unruhige Wetter blieb und wir verbrachten die nächsten Tage in der Marina. Lupita kaufte beim lokalen Fischer 1KG Tunfisch, der landete zur Hälfe auf der Grillplatte und der andere Teil im Zitronensaft als Ceviche😁. Am selben Tag habe ich auf dem Boot meinen neuen Omnia Backofen in Betrieb genommen, wirklich ein Geheimtipp, als Beilage habe ich Kartoffelgratin gemacht, war alles sehr schmackhaft!
Als Nächstes wollen wir dann weiter im nächsten Golf nach Balestrate..
Die Wassertemperatur ist inzwischen bei angenehmen 25 Grad unnd wir geniessen die Abkühlungen sehr.
Liebe nautische Grüsse
Martino & Lupita

 

17.5.2021 Auto, Fähre, Auto, Futuro Dos

 

 

Endlich war es soweit, wir entschieden dieses Mal mit dem Auto nach Sizilien zu fahren. 2 Wochen später als angedacht, gings durch den grossen St. Bernhard nach Genua wo wir auf die Nachtfähre nach Palermo einschifften. Die Ueberfahrt dauerte 21.5h und wir verbrachten die meiste Zeit in der gemieteten Kabine mit WC und Dusche. Durch ein kleines Fenster konnten wir jederzeit das Meer beobachten, ausser auf der Höhe von Südkorsika war es ruhig und angenehm.

Angekommen in Palermo mussten wir uns zunächst einem Coronatest unterziehen, Gratis, aber wie die meisten von Euch es schon kennen, eher unangenehm. An der Grenze zu Italien mussten wir zu unserem Verwundern die Test vom Vortag in der Schweiz und die anderen Einfuhrdeklarationen nicht vorweisen. Danach ging es wieder mit unserem alten Toyota weiter,. Nach ca. 2.5h, so gegen 23h30 nachts erreichten wir die Marina di Cala del Sole in Licata wo unsere Futuro Dos, gut gehütet von unserem Kollegen Georg den Winter verbrachte.

Alles gut und eine Stunde später nachdem ich das WC und die Wasserpumpe in Betrieb genommen hatte sanken wir in einen tiefen Schlaf.

Die erste Woche stand in Sachen Arbeit, das Einziehen eines Antennenkabels in den Mast und die Montage einer neuen Antenne auf dem Mast auf Prioritätenliste Nr. 1. Die Mastarabeiten machte unser Kollege Frank von der Eira, Merci Frank, super Job!

Die weiteren Installationsarbeiten schafften Lupita und ich selber, nur bei der Programmierung des neuen AIS Gerätes brauchte ich Hilfe von Geog, merci Georg!

Nun ging es an die Auswasserung um Unterwasser und Malerarbeiten an Deck zu erledigen. 

 

Natürlich genossen wir die restliche Zeit oft mit unseren Kollegen in Licata, einer nach dem Anderen lief nun aus um die Sommermonate Rund Sizilien, auf Malta oder in Griechenland zu verbringen. Viele, wie wir auch, kehren dann im Oktober wieder nach Licata zurück.

 

Eine Pendenz von uns war noch die Reinigung des Dieseltanks, Ich habe mir mit einer Heizoelpumpe und einem fliegenden Filter, sowei Schläuchen und Elektrorohr als Absaugehilfe etwas gebastelt und den Dreck im Tank abgesaugt. Das Resultat seht Ihr in den Bildern.

 

Wir dachten, dass wir die zweite Impfdosis auf Sizilen erhalten würden, wenn man mehrmals am richtigen Ort ansteht kann es auch klappen. Wir machen zusammen mit Illona und Andreas einen Versuch in Agrigento, leider kamen diese Woche keine Impfdosen und wir entschieden uns kurzfristig in die CH zu fliegen um diese Pendenz zu erledigen. Zu unserem Glück konnten wir an einem Geburigrill von Marcela mit der ganzen Familie teilnehmen.

 

Am 12. Juni gehts wieder zurück nach Licata und dann möchten wir zur Umsegelung von Sizilen starten, mehr davon also in ca. 2 Wochen.

 

Saluti, Martino & Lupita

 

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