Ein nautisches Dankeschön von den Hofmann's Bellmund

 

Es hat irgendwann im zweiten halben Jahr 2017 bei einem Besuch in Gerolfingen angefangen: Wir planen unseren Besuch auf der Futuro Dos. Wo dies sein würde, war noch unklar (Einschränkung: Irgendwo im Mittelmeer). Hoch im Kurs, vor allem bei Lupita, war Kreta. Für uns hörte sich das auf jeden Fall gut an, Kreta als Feriendestination ist sicherlich nicht das Schlechteste. Martin war wegen der Winde dort etwas skeptisch. Nichts desto trotz war relativ kurze Zeit später klar, es würde Kreta sein und wir starteten mit der Suche nach dem bestmöglichen Flug. Und die Zeit verging, sie verging mit unserem, stets vollen Programm, sehr schnell und somit standen unsere Ferien im Juli 2018 vor der Türe. Wir sind am Freitag 06.07.2018 noch arbeiten gegangen, Koffer aber gepackt und dabei. Um 12 am Mittag war Feierabend (daran könnte man sich gewöhnen). Sandwiches für unterwegs haben wir auch vorbereitet, somit voll bereit für die Fahrt zum Flughafen. Den Stau um den Gubrist, den wir hatten, war problemlos, denn wir hatten genug Zeit geplant und für die Fahrt ein „Hörspiel-Dokumentation“ ausgesucht. Das Wetter war übrigens zwiespaltig es regnete nämlich wie aus Kübeln. Einerseits gut, denn wir gingen ja in die Ferien und wussten, in Kreta würde uns sonnigs Wetter erwarten, andererseits hat es Stefan voll erwischt, er bot sich nämlich an, mich am Flughafen mit beiden Koffern auszuladen und das Auto zum Aussenparkplatz zu bringen und zurückzulaufen (gracias mi amor!!). Vor dem Einchecken war also erst Umziehen angesagt. Danach lief aber alles tiptop, wir sind gut in Kreta angekommen, mussten etwas lange auf die Koffern warten, aber danach gings subito los mit dem Taxi zum Hafen, wo wir auch schnell das Boot und Martin gefunden haben. Er hatte mit dem Abendessen auf uns gewartet und wir gingen in eine Taverne gleich beim Hafen. Wie es hier so üblich ist (hat man uns gesagt), haben wir verschiedene Vorspeisen und Menus bestellt, die wir dann alle zu dritt teilten. Fürs Protokoll möchte ich hier einfach noch gesagt haben (damals wusste ich es natürich noch nicht), war das der beste Salat, den wir in den ganzen Ferien gegessen haben!

Nach dem Essen gingen wir noch etwas spazieren und haben uns eine Glace gegönnt. Zudem haben wir auch ein paar Souvenirs gekauft und für die Herren eine Flasche ihres Ouzo-Schlummertrunks.

Denn auf dem Schiff gibt es ein Ritual: Zersch nonäs Ouzo, när ga Pfuso!

Am nächsten Tag sind wir relativ früh auf und gingen gleich los, wir wollten nämlich die ca. 7 stündige Überfahrt von Heraklion nach Aghios Nikolaos in Angriff nehmen. Zu dritt ging das nach den Instruktionen vom Skipper auch relativ reibungslos und schnell und wir machten uns auf dem Weg. Zwei grosse Fragen standen noch im Raum (oder soll ich lieber sagen, in der Luft?, in den Segeln?): 1. Wird es uns schlecht? 2. Sehen wir Delfine?. Die beiden Fragen sollten uns schnell beantwortet werden. 1. Schlecht wurde es uns nicht wirklich, nein! - super Sache! 2. Nach einer kurzen Euphorie und einem Aufschrei „i xenä Delfiiiiiiiiiiiiiin“ von Stefan, wurden wir aber eines Besseren gelernt, denn es war eine Ente – nicht so super Sache! Macht aber nichts, es war schnell vergessen und wir haben später sogar kurz eine Schildkröte gesehen. Und wir konnten nach einer Weile auch die Segel setzen und konnten die Fahrt geniessen. Auch mit dem Steuer haben wir uns abgewechselt, Stefan und ich haben uns auch noch ein paar Nickerchen zwischendurch gegönnt. Diese Meeresbrise macht einem halt schon hundemüde.

Alles lief gut und wir kommen nach ca. 7 Stunden zu einer Bucht, die uns ein Freund von Martin empfohlen hat. Er meint, wir sollen dort dann beim „blauen Liegestuhl“ ankern. Es ging dann auch nicht lange, bis ich erkannte, dass des kein Witz war. Die Buch war nicht allzugross und an Land war eigentlich nur ein grossen gesteiniger Hügel zu sehen, aber tatsächlich war da auch ein blauer Liegestuhl! Anker setzen konnten wir also auch gleich üben und dies hat dann auch gut funktioniert und wir hatten uns eingerichtet an unserem Plätzchen für die nächsten zwei Nächte.

So war das Programm der darauffolgenden Tage einfach aber wunderschön: Baden, schlafen, lesen, schnorcheln, essen, Gummboot fahren, sünnälä und fischen. Am liebsten hätten wir nach der Ankunft alles auf einmal gemacht, der Skipper, ordentlich und organisiert wie er ist, musste uns aber etwas bändigen. Aber am Ende haben wir aber wirklich alles machen können, was wir wollten.

Wir haben zum Beispiel auch den Anker fotografiert, bzw. Sind zum Anker geschnorchelt. Die Tiefe war an diesem Ort etwa 5 Meter, das ging also mit Flossen relativ gut. Wir haben zudem noch ein paar andere Sachen gefunden- jedoch habe ich auch noch ein Wasserspielzeug verloren (ich frage mich bis heute wo das ist, wir haben es weder an Land geschwemmt noch sonst wo sichtigen können. Sprich, die Endbilanz hiess: Plus zwei Taucherbrillen und ein Frotteetuch, minus ein Wasserspielzeug. Kulinarisch war unser Ankeraufenthalt übrigens auch exzellent. Am ersten Abend gab es Souvlaki, Kartoffeln und Gemüse. Am zweiten Tag haben wir eigentlich Thunfisch geplant, aber das mit dem Fischen lief leider nicht wie geplant. Deshalb gab es am zweiten Abend Spaghetti Carbonara, was aber auch sehr lecker war. Das Gummiboot wurde dann auch bereitgestellt und ich habe in Stefan einen echt passionierten Gummibootfahrer erkannt. So liess ich mich also am Abend zum Sonnenuntergang ausführen. Wir haben eine Runde aus der Bucht raus gemacht, wo der Sonnenaugang wegen der Hügel am Rande der Bucht, länger zu sehen war. Es war wirklich schön!

Nach den zwei Tagen in dieser Bucht haben wir uns auf die Suche nach einem neuen Plätzchen gemacht. Wir gingen weiter in Richtung Agios Nikolaus und sind in einer anderen Bucht an Anker gegangen. Es tut mir übrigens aufrichtig leid, ich kann mir diese griechischen Namen einfach nicht merken. Jedenfalls, es war auch eine schöne Bucht, aber mit reichlich mehr Aktivitäten um uns herum. Wasserskifahren war nämlich dort heiss im Kurs und somit fuhren immer wieder welche Boote um uns herum, was ehrlich gesagt aber auch sehr spannend war. Unsere Ankerboje hat aber etwas darunten gelitten. Ensprechend hiess die neue Bilanz: Plus zwei Taucherbrillen und ein Frotteetuch, minus ein Wasserspielzeug und eine Ankerboje. Unsere Tagesaktivitäten sahen in dieser Bucht eigentlich gleich aus. Nur das Abendessen war hier etwas spezieller. Wir wollten uns eigentlich eine Taverne aussuchen, die wir mit dem Gummiboot aus erreichen konnten. Stefan und ich haben uns auf die Suche gemacht, aber am Schluss haben wir uns für die TakeAway Variante entschieden. So sind wir mit dem Boot an Land gegangen. Dort hat uns ein Bootsbesitzer geholfen, unser Dingi festzumachen (Stefan: „Dä het iz äuä gmerkt, dasmer bluetigi Afänger si“). Wir sind durch die Strassen geschlendert nach der Suche eines Lokals, welches uns Pizza zum Mitnehmen verkaufen würde. Und – oh Glück- wir haben auch eines gefunden. Sogar noch einen Wein und Desinfektionsmittel für Papi's Zehen (Diese Geschichte soll er Euch lieber selbst erzählen) haben wir gefunden und gekauft. Beim Einsteigen habe ich noch ein Flipflop verloren, den zum Glück ich aber rasch wieder herausfischen konnte (Schlussbilanz also immer noch gleich). Erhobenen Hauptes und happy über unser bevorstehendes Festmahl sind wir also mit dem Boot wieder „zurückgedonnert“ - beim Fahren war auf jeden Fall nichts mehr von blutigem Anfänger zu sehen

Die Pizza war gut, einfach viel zu viel- aber wir haben uns geopfert und nur ein paar kleine Stückchen vom Rand mit den Fischen geteilt. Später gabs noch den üblichen Ouzo und dann gingen wir pfuso. Der darauffolgende Tag war etwas bewölkt, wir haben aber trodzem noch gebadet und das Ankern genossen, bis wir ca. Um 2 am Nachmittag in Richtung Marina Agios Nikolaus losfuhren. Per Funk haben wir uns dann kurz vor der Marina angekündigt und konnten auch gleich reinfahren und man wartete auf uns. Das Anlegen ging gemäss Aussagen unseres Skippers problemlos und sehr gut! Wir wuschen das Deck runter und machten Klar Schiff (Ich weiss, es hört sich professionnell an, aber ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob man den Ausdruck dafür braucht). Jedenfalls, alles war festgemacht und sauber, bevor die Männer dann noch einen Kühlschrank flicken durften. Ich bot mich an, in der Zwischenzeit die Region abzuchecken und uns ein Restaurant fürs Abendessen und Fussballgucken zu suchen. Per Zufall habe noch ein Beauty-Salon gefunden und mir eine kurze Manicure gegönnt. Mannomann, ich kann mich schon nicht beklagen! Aber meine Mission hatte ich ja erfüllt und die Männer dann später auch einem Restaurant mit Fernseher geführt, wo wir den Abend dann bei Speis, Trank und Fussball ausklingen lassen haben.

Für den nächsten Tag war unser Ziel, den Busbahnhof für die Rückreise zu finden um den Fahrplan zu kennen, einen Metzger fürs Abendessen und eine Tauchschule zu finden, um am Tag danach dann mind. Ein Tauchgang machen zu können.Von der Marina haben Stefan und ich zwei Velos nehmen können und nach einer kleinen Instruktion anhand einer Karte von der netten Damen aus dem Marina Office (Ich habe nicht Mal versucht so zu tun, als hätte ich es verstanden, aber Stefan war angeblich im Bilde), machten wir uns guten Mutes auf den Weg. Die erste Tauchbasis hat uns nicht so überzeugt, deshalb fuhren wir noch weiter, mit dem Fahrrad ging das relativ gut, obwohl es immer wieder etwas rauf und runter ging. Es war es aber jedenfalls Wert, denn die Suche war erfolgreicht und wir haben uns eingetragen für zwei Tauchgänge am nächsten Tag. Die Rückfahrt war etwas hartnäckiger, denn nun ging es so richtig auf und ab. Aber, nach einem kleinen ungewollten Umweg (hauptsächlich nach oben), haben wir den Busbahhof gefunden und konnten alle nötigen Infos abfragen. Danach ging es zum Glück nur noch runter und auch den Meztger haben wir gefunden und unsere Souvlakis und Hackfleisch gekauft. Zur Feier des Tages haben wir auch noch Glacen zum z'Vieri mitgebracht, die wir dann auf dem Schiff verzehrt haben.

Am nächsten Tag mussten wir in aller Hergottsfrühe aufstehen, haben das Schiff auf den Langzeitplatz umgestellt und sind dann los zum Tauchen gegangen. Die Taxifahrt war kurz aber sehr lustig, ein wirklich sympathischer Taxifahrer! Bei der Tauchschule angekommen, haben wir uns und das Equipment vorbereitet und ich konnte meinen neuen (Danke Mami und Papi nochmals) Anzug testen. Papi konnte übrigens wegen seinem Zehen leider nicht mit uns Tauchen, aber eines Tages können wir das sicher nachholen. Wir haben zwei Tauchgänge gemacht, und zwischendurch konnten wir noch den Privatstrand vom Hotelressort, in dem die Tauchschule war, geniessen. Es war also ein rundum erfolgreicher und schöner Tag. Am Abend gingen wir zu Fuss noch etwas weiter weg, um nach einer für uns neuen Taverne Ausschau zu halten. Ich habe viele schöne Fotos machen können und wir haben auch ein Restaurant nach unserem Gusto gefunden. Es war ein griechisch-arabisches Restaurant und wir haben köstlich gegessen- einfach einmal mehr- vieeeeeeeel zu viel. Nach dem Tauchen waren wir sowieso schon müde und nach diesem Festmahl umso mehr. Also war eigentlich nur noch Ouzo und Pfuso auf unserem Programm.

Jetzt steht also noch Freitag und Samstag zur Verfügung, Sonntag fliegen wir zurück. Diese restlichen Tagen werden wir aber ganz sicher wie alle bisherigen richtig geniessen!

In diesem Sinne also einmal mehr ein riesiges Dankeschön an Martin und Lupita für Ihre Gastfreundschaft hier auf dem Schiff. Wir haben es sehr genossen und kommen gerne wieder.

Muchas gracias, los queremos mucho!

Marcela & Stefan

Marcela & Stefan
6. Juli bis  15.Juli 2018

Am Freitag abend 6. Juli war es soweit, Marcela und Stefan kamen um 21h00 mit dem Taxi vom nahe gelegenen Flughafen im Port von Iraklion an. Schnell das Gepäck ins Boot und dann ging es wie abgemacht in die Marina Taverne wo wir zu einem feinen Abendessen uns die Neuigkeiten erzählten und sogar noch ein Viertelfinalspiel der WM anschauen konnten.
Nach dem Essen machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Stadtteil am Hafen, genossen eine wunderbare Glace und dann gings um Mitternacht zurück auf die Futuro Dos.
Gemäss Tradition mit Stefan gabs vor dem Schlafen gehen, noch ein Ouzo. Klar nach dem Motto "no äs Ouzo, när ga pfuso".
Am Samstag war Tagwache um 6h30. Wir wollten aus dem Svhwellhafen raus in eine Bucht nahe Agios Nikolaos. Nach 7h Fahrt, Segeln und Motoren, erreichten wir die wunderbare Bucht. Das Wasser ist kristallklar, tagsüber hat es kleine Ausflugsboote, in den 2 Nächten waren wir alleine. Die Jungen vergnügten sich mit Schnorcheln, Schwimmen, Fischen und nebst Chillen auch mit dem motorisierten Schlauchboot. Am 2ten Abend fuhren sie zum Sonnenuntergang vor die Bucht.
Beim Schnorcheln bargen sie 2 Taucherbrillen, 1 Schnorchel und 1 Badetuch.
Der Grund besteht aus Sand und einigen Flecken Seegras wo es Fische hat. Unser Anker (kontrolliert von den Schnorchlern, ist mit 50m Kette gut im Sand eingegraben.
Abends haben wir zusammen gekocht und zwischendurch noch Würfelspiele gemacht. Am 11. July fuhren wir vom letzten Ankerplatz in die Marina Agios Nikolaos. Nach unserer Anmeldung auf Kanal 72 wurden wir prefessional empfangen, man half uns mit den Mooringleinen und versorgte uns sofort mit Strom und Wasser. Am 12. Juli versetzten wir morgens um 7h00 mit weniger Wind an unseren definitiven Platz, für diese Tage wurde Starkwind, das heisst,, Meltemi gemeldet. Nun sind wir gut festgemacht. Ich machte mich an die Einsommerung des Bootes, die Jungen haben sich für 2 Tauchgänge in der nahe gelegenen Tauchschule angemeldet.
Die Zeit mit den zwei jungen Leute war wunderbar, sie lernen super schnell und sind flexibel!
Heute 15. July ist es soweit und sie fliegen zurück in die Schweiz.
Merci für Euren Besuch und die gemeinsame Zeit! Ich freue mich auf Euren Bericht!

Nach und nach entsalze ich das Boot, die Leinen, das Beiboot und alles was 2 Monate in Salzwasserkontakt war. Die Wäsche muss noch gewaschen werden und die Einsommerung des Bootes erledigt werden. Vorallem muss das Boot gut festgemacht werden, der Rand des Meltemi beglückte uns mit Böen von 40 Knoten, was das Boot in der Marina krängen liess.

Kalimera
Martin

3. bis 6.7.2018, Besuch in Knossos
Ja die Viertelfinale sind gespielt, Mexico und die Schweiz sind raus, da können wir uns ja ein wenig Kultur und Geschichte reinziehen haben wir uns gedacht. Einmal in Iraklion entschieden wir uns das nahe liegende und viel besuchte Knossos zu erkunden.
Lupita flog gestern nach  Hause und heute kommen Marcela und Stefan aufs Boot.
Heute haben wir mit Generatorstrom noch eine Maschine Wäsche gewaschen, die Reparatur von Stefan war ein Erfolg, Lupita ist sehr zufrieden!
Hier an der Mole von Iraklion ist von den vielen Fähren immer viel Bewegung und Schwell im Wasser. Man muss aufpassen und nebst einem guten Ankerhalt das Boot auch gut mit Springs sichern.
Im Hafenbecken über Segelschulen immer mit Kindern mit Optimisten und 470ern. Schön zuzuschauen, das macht Freude wenn sich die Kinder mit dem Segelsport beschäftigen.
Neben uns liegt eine Beneteau 50 unter Amerikanischer Flagge, Die Familie ist mit 5 Kindern und 1 Katze unterwegs, wunderbar!.
Heute will ich noch meinem Deutschen Nachbarn Herbert helfen die Hydr. Ankerwinch auszubauen, hat leider ein Leck, viel Oel läuft raus und Ankerauf scheint nicht möglich.

Und hier ein wenig Geschichte gemäss Wikipedia und unsere Fotos

Martin & Lupita

 

 

Knossos war schon während des Akeramischen Neolithikums besiedelt. Älteste Spuren der bis zu acht Meter mächtigen Siedlungsschichten stammen aus dem 7. Jahrtausend v. Chr. (6900–6600 v. Chr.). Einwanderer, vielleicht aus Kleinasien, brachten erstmals Nutztiere und -pflanzen mit in die südliche Ägäis. Ihre Siedlung existierte wohl nur wenige Jahrhunderte (200-400 Jahre). Es schließt sich eine Fundlücke an, die bis etwa 5700–5500 v. Chr. reicht. Die nachfolgenden Neusiedler zeigen die typischen Kulturmerkmale des frühen Neolithikums.[2] Am Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. entwickelten sich kleinere Königreiche auf der Insel, wie man aus den größeren Palastanlagen in Phaistos, Malia, Knossos und Kato Zakros schließt. Der Palast von Knossos wurde zwischen 2100 und 1800 v. Chr. am Ort der neolithischen Besiedlung errichtet. Knossos war besonders groß, reich und prächtig.

Wie fast alle Paläste Kretas wurde Knossos zwischen 1750 und 1700 v. Chr. (nach traditioneller Chronologie, s. u.) durch ein schweres Erdbeben zerstört, jedoch bald wieder aufgebaut. Dieses Ereignis markiert in Knossos und dem übrigen Kreta das Ende der älteren und den Beginn der jüngeren Palastzeit. Auf den Fundamenten der alten Paläste wurden neue, noch aufwendigere errichtet. Knossos erfuhr seine größte Blüte und entwickelte sich zum führenden kretischen Stadtstaat und vermutlich zum religiösen und politischen Zentrum der Insel. Knossos verfügte damals wahrscheinlich über die größte und kampfstärkste Flotte, deren Schiffe zu den phönizischen, ägyptischen und peloponnesischen Häfen ausliefen und die KykladenAthen sowie den Nahen Osten ansteuerten. Knossos hatte zwei Seehäfen, einen bei Amnissos, den anderen in Iraklio. Um 1650 v. Chr. folgen kleinere Zerstörungen durch ein erneutes Erdbeben.

Der gewaltige Vulkanausbruch der sogenannten Minoischen Eruption auf der Kykladeninsel Santorin, der nach naturwissenschaftlichen Datierungen womöglich schon im Jahre 1628 v. Chr. stattfand, fällt in Knossos ans Ende der frühen Phase der sogenannten Neupalastzeit (nach bisheriger traditioneller Chronologie wird die Neupalastzeit auf etwa 1600 bis 1430 v. Chr. datiert). Der Santorin-Katastrophe entsprechen in Knossos jedoch keine bisher archäologisch nachweisbare Zerstörungen. Je nach verwendetem Datum der Eruption müssen auch die Funde in Knossos rund 100 Jahr früher oder bzw. später datiert werden. Daher spielt es für die Suche nach sichtbaren Folgen für Knossos keine Rolle, ob man das naturwissenschaftliche oder traditionelle Datum der Eruption annimmt. Um 1400 v. Chr. (nach traditioneller Chronologie) überstand die Stadt ein schweres Erdbeben dank der vertikal und horizontal in die Mauern eingebauten Zedernhölzer nahezu unbeschädigt. Der Palast wurde bis 1370 v. Chr. genutzt.

Eine Invasion der mykenischer Griechen vom Festland zu Beginn des 14. Jahrhunderts v. Chr. führte nach Ansicht mancher Archäologen – möglicherweise in Verbindung mit einem Aufstand der bereits auf der Insel ansässigen Mykener – zum vollständigen Untergang der minoischen Kultur. Einer Theorie nach hatte die Macht der Minoer durch die Zerstörung der Flotte und aller nordkretischen Häfen einen empfindlichen Schlag erlitten.[3] Zusätzlich hätten demnach durch Ascheablagerungen sowie einer durch die Eruption bedingten mehrjährigen Klimaverschlechterung bedingte Missernten sowohl die minoische Kultur weiter geschwächt als auf die Autorität der herrschenden Schichten untergraben, was zu immer mehr Instabilität und möglicherweise auch Zuwanderung mykenischer Griechen geführt habe.

 

Die mykenische Eroberer zerstörten in Knossos alles, was das Erdbeben von etwa 1400 v. Chr. heil gelassen hatten. Ein Feuer, das mehrere Tage gewütet haben muss und bei dem Holz und Öl dem Brand zusätzliche Nahrung gaben, zerstörte um 1370 v. Chr. die obersten Etagen und viele der aus Kalksteinund Gipsstein (häufig als Alabaster bezeichnet, zum Teil sehr grobkristallin) hergestellten Wände des Palastes. Danach wurde der Palast aufgegeben.

In der protogeometrischen Zeit wurde Knossos wiederbesiedelt. 343 v. Chr. entsandte Sparta seine Soldaten gegen das mit Makedonien verbündete Knossos. Zwanzig Jahre später geriet Kreta unter ptolemäische Herrschaft. 220 v. Chr. löste Gortyn Knossos in der Rolle der kretischen Hauptstadt ab. Als die Römer 189 v. Chr. auf Kreta eintrafen, wurde Knossos noch einmal ab 150 v. Chr. Kretas Hauptstadt. 67 v. Chr. machten die Römer Gortys zur Hauptstadt der neuen Provinz Creta et Cyrene, zu der neben Kreta auch die libysche Mittelmeerküste gehörte. Seit 36 v. Chr. wurde es römische Kolonie unter dem Namen Colonia Iulia Nobilis. Die griechische und römische Stadt lag in unmittelbarer Nähe des Palastes, doch ist sie nur zum kleinen Teil ausgegraben worden.

Das Titularbistum Cnossus geht auf Knossos zurück.

3. bis 6.7.2018, Besuch in Knossos
Ja die Viertelfinale sind gespielt, Mexico und die Schweiz sind raus, da können wir uns ja ein wenig Kultur und Geschichte reinziehen haben wir uns gedacht. Einmal in Iraklion entschieden wir uns das nahe liegende und viel besuchte Knossos zu erkunden.
Lupita flog gestern nach  Hause und heute kommen Marcela und Stefan aufs Boot.
Heute haben wir mit Generatorstrom noch eine Maschine Wäsche gewaschen, die Reparatur von Stefan war ein Erfolg, Lupita ist sehr zufrieden!
Hier an der Mole von Iraklion ist von den vielen Fähren immer viel Bewegung und Schwell im Wasser. Man muss aufpassen und nebst einem guten Ankerhalt das Boot auch gut mit Springs sichern.
Im Hafenbecken über Segelschulen immer mit Kindern mit Optimisten und 470ern. Schön zuzuschauen, das macht Freude wenn sich die Kinder mit dem Segelsport beschäftigen.
Neben uns liegt eine Beneteau 50 unter Amerikanischer Flagge, Die Familie ist mit 5 Kindern und 1 Katze unterwegs, wunderbar!.
Heute will ich noch meinem Deutschen Nachbarn Herbert helfen die Hydr. Ankerwinch auszubauen, hat leider ein Leck, viel Oel läuft raus und Ankerauf scheint nicht möglich.

Und hier ein wenig Geschichte gemäss Wikipedia und unsere Fotos

Martin & Lupita

Von Muskelkater bis Iraklion
30.6.18 bis 2.7.18

Ja, die Wanderung hatte uns ganz schön geschafft! Wie erwartet plagte uns trotz Einnahme von Magnesiumbrausetabletten der Muskelkater fast 3 Tage. Sofort weiter bewegen heisst die Devise. Lupita hatte auf jeden Fall keine Schmerzen an ihren Füssen, die neuen Salamon Treckingschuhe waren ein guter Kauf und sind der Hit! Sie machte sich also zu Fuss auf die Suche nach einem Frisör und ich ersetzte die gerissene Manöverleine der Furlex Rollanlage. Dabei hat man immer eine Hand zuwenig und dauernd Angst, dass man eine Schraube ins Wasser fallen lässt. Alles gut gegangen, Lupita hat von einer Deutsch-Griechischen Coiffeuse einen super Haarschnitt erhalten umd ich die Leine montiert. Rafa half mir dann am Abend mit weniger Wind die grosse Genua wieder zu montieren.
Am Abend gabs zusammen mit unseren Freunden und Bekannten noch einen Drink an der Promenadenbar.
Am 1.Juli um 6h00 war wieder Tagwache, unser Ziel, weiter nach Retymnon, unterwegs, weils so gut lief, fuhren wir zusammen mit der Greekdream von Barbara und Nico weiter bis in die schöne Bucht von Bali. Wir genossen nach einem Nachtessen an Bord und einem weiteren Abschiedsdrink an Bord der Greekdream die ruhige Nacht am Anker sehr.
Heute morgen sind wir von Bali wieder frühzeitig los. Um 7h00 hiess es Anker auf und wir erreichten nach 5 Stunden die Hauptstadt Iraklion.
Von hier wird Lupita diese Woche nach Hause fliegen (den guten Grund publizieren wir später).
Am Weekend erwarte ich dann Marcela und Stefan, mit Ihnen will ich zum Tauchen und mit der Futuro Dos weiter nach Agios Nikolaos, wo wir das Boot dann ab 17.7 bis anfangs September liegen lassen.
So und heute wollen wir uns noch 4 Viertelfinale der WM anschauen und ein Nachtessen in einer Taverne geniessen! (Wie ersichtlich, gabs Gnagi, Eisbein gegrillt!)
Liebe Kretische Grüsse
Martin & Lupita

Das Wandern ist auch des Seglers Lust!
28.6 bis 29.6.2018
Wanderung durch den Samaria Gorge Nationalpark

Blockiert wegen stürmiscgen Winden und hohen Wellen hier in Chania mit vielen anderen Booten, hiess es am 28.6 näher zusammenrücken. Sogar die sonst so unerschrockenen Fischer mit grossen Schleppbooten suchten Schutz. Gut mit 60m Ankerkette und 4 Heckleinen fest an der Stadtmauer, planten wir zusammen mit Nico und Barbara einen Wanderausflug in die weltweit bekannte Samaria Schlucht.
Am 29.6 um 5h00 war Tagwache, 30min später gings mit Wanderschuhen und Tages-Proviant im Rucksack zu Fuss zum Busbahnhof in Chania. Nach einem Kafi führte uns der Bus mit vielen anderen Touristen hoch in die Berge auf 1200m üM. Dort ist der Start der anspruchsvollen Wanderunge. Im Hochsommer durchqueren die Schlucht bis 4000 Personen. Gestern dürfen es so 1500 gewesen sein.
Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person, dafür sind die Parkrangers aber gut organisiert. Unterwegs gibt es viele Wasserstellen wo man die Flaschen auffüllen kann. Die ganze Strecke ist 16.7 km und eine Höhendifferenz von 1200m, wobei es auf die ersten 5km 800m runter geht. Es braucht gute Schuhe und man sollte gut zu Fuss sein. Als Sicherheit befinden sich alle paar Km Ranger mit Mauleseln. Die Ganze Strecke ist auch mit Feuerlöschern und einer Wasserleitung von einer Fassung oberhalb gesichert. Es gibt einen Helikopter Landeplatz. Ausser ganz oben und am Schluss gibt es keinen Telefonempfang. Die Ranger sind mit Funk ausgerüstet. Einer Frau die umfiel konnte Lupita die Wunde mit Wasser reinigen und mit Pflaster zukleben.
Bald merkten wir, dass unsere müden Seglerbeine übersäuerten. Vorallem alle Muskeln die man beim Abstieg braucht waren total vernachlässigt. Dementsprechend plagt uns heute Muskelkater.
Auf der anderen Seite der Insel, am Ende der Schlucht gibt es keine Strassen, mit der Fähre ( 1.5h Verspätung wegen dem Wetter) fuhren wir nach Sfakia wo der letzte Bus zurück nach Chania wartete. Der Weg vom Busbahnhof zurück zum Boot war eine Tortur für unsere Füsse. Die alten Wanderschuhe hielten im Gegensatz zu uns aber nicht durch, ich habe sie heute entsorgt.
Alles in allem ein wunderbares Erlebnis mit Freunden in einer fantastischen Natur. Um fast 23h00 waren wir zurück auf der Futuro Dos, nach einer verdienten Dusche fielen wir trotz des Lärms der gegenüberliegenden Bars sofort in einen Tiefschlaf😁😴.
Die Bilder sprechen für sich, mehr Fotos folgen.
Liebe Wandergrüsse
Martin & Lupita

Kreta, so heisst die (windige)Insel......!
14.6 bis 27.6.2018

Nach Pylos ging es nach ein paar Tagen weiter nach Koroni. Von da aus dann unten am Peloponnes weiter nach Osten nach Porto Kagio wieder am Anker. Hier konnten wir in einer Taverne die ersten Spiele der Fussball WM geniessen. Wir trafen hier auch Fredy und Helga von der Unique, eine Bavaria 50 mit welcher Fredy Einhand in die Karibik und zurück segelte.
Von Porto Kaigo nach Kapsali auf der Insel Kithyra war es ein langer und harter Schlag und wir hatten zuletzt 38 Knoten Wind, mit dem Reffen der Genua war ich ein wenig spät und es riss mir die Aufrollleine und verbog die Relingstütze wo ich die Umlenkrolle montiert hatte,  das Segel rollte wieder ganz aus und ich musste angegurtet an die Lifeline nach vorne auf den Bug das Segel von der Rollanlage bergen während Lupita mit hohem Tempo mit dem Wind ablief, dies glücklicherweise von der Insel weg. Nach gut 1 1/2 h war es getan und wir fuhren unter Motor in Kapsali ein wo wir am Anker eine ruhige Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen hiess es wieder früh aufstehen über 60 sm standen uns bevor, das Tagesziel, Chania auf Kreta. Alles verlief diesmal gut und wir legten um 17h30 an der Hafenmauer an.
Hier trafen wir weitere Schweizer, unter anderem Peter und Ursula von der Amber, sie wollten an diesem Tag ausliefen, sie mussten aber wegen einer Schnur im Propeller unter Segeln wieder zurück in den Hafen, der Hafenmeister reagierte nicht auf den Anruf, die Coast Guard dann aber sofort, sie halfen mit einem RIB im Hafen beim Festmachen.
Unsere Verbraucherbatterien waren nun langsam End of Life. Da es hier ein gutes Angebot mit Einbauservicehilfe gab, entschieden wir uns ein paar Tage zu bleiben und die Batterien zu wechseln.
Gestern 26. 6 sahen wir ein Wetterfenster um weiter nach Osten bis nach Retymnon zu kommen wo Peter und Ursula schon sicher im Hafen lagen, Platz hätte es genug schrieben sie uns, also los um 06h45. Wir haben uns gewaltig geirrt, vielleicht auch der Wetterbericht. 13 nm vor dem Ziel hatten wir 40 Knoten Wind auf die Nase und Wellen über 2  1/2 Meter. Der Bug tauchte immer wieder ein und wir standen praktisch still. Aufkreuzen mit einem Sück Fock ging auch nicht. Als dann bei einem Bugtaucher noch der Anker auf die Seite aushängte, war es uns zuviel. Wieder ablaufen, mit Lifeleine nach vorne, Anker sichern und zurück. Zurück hiess um den Inselvorsprung  zurück nach Chania. Dort avisierten wir Nico und Barbara die uns einen Platz freihielten. Hinter dem Inselvorsprung war dann der starke Südwindwind sehr reduziert und wir kamen zwar erschöpft aber gut vorwärts. Nach 15 min gings dann aber von Westen her erneut  los und wir hatten innert Kürze fliegendes Wasser hohe Wellen und konstant über 35 kn Wind, um zurück zu kommen mussten wir aber da durch, mit Vollgas und red. Fock machte ich einen Bogen und nach etwas mehr als 3 1/2 h hatten wir die letzten 8 nm geschafft.
Wieder an der Hafenmauer halfen uns gute Seelen beim Festmachen bei stakem Wind. Mein neuer Nachbar Ray aus Malta verkaufte mir als Lösung für den verbogenen Ankerauslauf eine gebrauchte Drehverbindung Anker/Kette.
Weiter nach Retymnon kommen wir wahrscheinlich erst wieder am Sonntag, dies wegen dem Wetter, aber auch, weil der Weg vor der Küste vom Natostützpunkt Soudhas 2 bis 3 Tage pro Woche gesperrt ist, wir wollen jetzt wo wir 2 Stürme überstanden haben, ja nicht von den Amis abgeschossen werden 😁.
Wir schauen nun dass wir noch 4 oder 5 Tage hier bleiben können, planen Landausflüge und machen nötige Reparaturen. Chania ist sehr touristisch aber wunderschön und es gibt viel zu sehen. Märkte und Tavernen sind ein Traum, also trotz Wind und Wellen eine (See)Reise wert😎.
Fotos und wie es weiterging auf der windigen Insel Kreta, demnächst auf dieser Homepage.
Liebe Grüsse
Martin & Lupita

6.6. bis 13.6.18 (zu) viel Wind, Landausflug und dann weiter .....

Mit den Strofaden wurde nichts, der angekündigte starke Südwind kam einen Tag früher, alle Segler liefen mehr oder wenig sichere Häfen am Peloponnes oder in Zakinthos an. Wir entschieden uns für Katakolon. Der starke Südwind wehte über uns hinweg, aber der Rückschwell liess die Boote tanzen und wir setzten 2 Spring und starke Festmacher die das starke "Rupfen" aushielten. Hier in Katakolon ist der Ausgangspunkt für Olympia, das haben wir schon letztes Jahr besucht und so entschieden wir uns ein Auto zu mieten und den Peloponnes von innen unsicher zu machen.
Wir besuchten einige Orte und Städte, unter anderem Patras und Kyllini wo wir die Häfen auscheckten. Die Natur ust fabelhaft schön und alles viel grüner als erwartet!
Wenn schon ein Auto, wurden auch wieder einmal die grossen Einkäufe gemacht.
Neben uns haben am zweiten Tag Markus und Gabriela mit der SY Joyce festgemacht. Wir verbrachten eine schöne Zeit miteinander und erzählten uns unsere Geschichten. Ihr Weg führt auch noch ein wenig nach Süden, so werden wir uns wohl bald wieder treffen.
Morgen wollen wir weiter nach Kyparissi und dann wie letztes Jahr nach Pylos. In Kyparissi trafen wir wieder auf Markus und Gabriela. Wir verbrachten einen weiteren wunderbaren Abend zusammen!
Heute 13.6 lösten wir die Leinen um 07h00 und legten um 12h00 in Pylos an. Teils konnten wir motorsegeln, angekommen, drehte der Wind dann richtig auf, aber auch die Welle. Mit etwas Glück ergatterten wir noch einen Platz am Steg bei der Hafeneinfahrt!
Thunfisch hat noch keiner angebissen, so gabs heute aus der Pfanne, das Stück das uns Nikolaos, mein Tauchpartner geschenkt hat, mmmmm lecker!!!
Also ich wünsche uns nebst Fair Winds nun auch Petri Heil 😁

Liebe Grüsse
Martin & Lupita

Abgetaucht

 

27. Mai bis 5.Juni 2018
Wie angekündigt, hat mir Gerard meine Doppelrolle mit Fischerschnur ausgerüstet. Er selbst hatte auch 3 Hochseeangelruten, eine zuviel gemäss Blanca seiner Frau, also kaufte ich ihm ein Set zu einem sehr guten Preis und mit viel Zubehör ab. Abends gingen wir in ein Restaurant essen und Fussballfinal Championsleage schauen. Wir hatten es lustig, aber schon am Tag darauf wollten wir weiter. Morgens um 8h00 hiess es Landleinen los und Anker auf nach Poros wo wir eine ruhige Nacht verbrachten. Wir kannten den Hafen und das Anlegen schon vom letzten Jahr. Am Montag gings dann weiter, direkt nach Zakinthos Stadt wo wir ganz hinten den letzten Platz an der Mole ergatterten, hier wurden unsere Papiere genaustens kontrolliert und ich musste sogar meinen Schiffsführerausweis zeigen😁. Dienstag früh dann weiter nach Keri, ganz im Süden der Insel Zakinthos, hier ankerten wir zunächst frei, leider fiel im letzten Moment des Ankermanövers noch der Generator aus, Ueberhitzung wurde angezeigt. Nach kurzen Check fand ich das Uebel und wechselte den defekten Impeller. Gut, dass ich dieses Verbrauchsteil an Bord hatte.
Der Grund nach Keri zu kommen, war meine Anmeldung zum Taucherkurs Open Water.
Zuerst trafen wir noch Uschi und Klaus auf Ihrem Kat. Sein Grossfall war gerissen und wir machten die Uebung, das Ding mit einer mit Blei beschwerten Leine von oben durch den Mast zu fischen und wieder einzuziehen. Klaus war auf dem Masten und es schaukelte ganz schön mit all den Sportbooten hier in der Bucht. Wir verlegten trotz gutem Halt des Ankers mit Anker rückwärts an den Wellenbrecher, war es für uns doch praktischer, wenn das Boot für die nächsten 6 Tagein derselben Position blieb. Tagsüber war ich mit Niko im Kurs und Lupita am Strand und Barbara am schnorcheln.  Abends gingen wir alle 4, essen bzw. wurden  von Nico und Barbara auf ihrem brandneuen Kat zu gegrilltem Thunfisch eingeladen, mmmmmm lecker!!! Sie hatten das 15 kg Teil auf der Ueberfahrt gefangen und in Portionen eingefroren. -------- Ich weiss was jetzt jeder denkt und Ihr habt recht, jetzt bin ich mit Fische fangen ganz gehörig unter Druck 😁.
Der Tauchkurs verlief übrigens ganz gut, ausser einem zu schnellen unkontrollierten Abtaucher meinerseits mir Ohrendruck lief alles gut und Niko und ich sind jetzt stolze Besitzer des Open Water Tauchausweises.
Niko und Barbara sind heute morgen nach Lefkada weiter um ein Segel zu nähen. Wir haben Einkäufe gemacht und wollen weiter nach Süden zu den Strofaden. Mal schauen ob es Unterwegs ein Thunfisch an meine Angel schafft 😎.

👌 Liebe Grüsse
Martin & Lupita

Weiter nach Süden, 22. bis 26. Mai 2018

Schlussendlich verbrachten wir eine ganze, wunderbare Woche in der Abelakibucht. Am zweiten Tag kamen Rita und Martin von der Belleaventure dazu. Ein paar Tage später trafen Klaus und Brigitte ein, sie waren auch schon letztes Jahr hier.
Zur Saisoneröffnung von Lefteris Taverne waren wie die ersten Kunden.
Am nächsten Tag gabs viel Wind, eine Unmenge Boote kamen in die Bucht, wie fast erwartet, drifteten danach einige Boote, zum Teil waren die Eigner nicht an Bord und es gab ein paar "Rettungsaktionen" zu beobachten. Wir sicherten unsere Futuro Dos ebenfalls mit einem zusätzlichen Spring im Luv am Land, alles hielt, alles bestens. Ein driftendes Boot blieb trotz Vorwarnung in unserer Kette hängen, konnte aber schnell befreit werden.  Wir haben unseren Anker meistens mit einer Boje markiert, trotzdem schätzen einige Skipper die Distanzen falsch ein.
Um die Lage des Ankers besser kontrollieren zu können, haben wir uns dieses Jahr so ein Guckrohr (siehe Foto) gekauft, jetzt wo der Anker weiss gestrichen ist kann man also mit dem Beiboot die Situation ganz gut kontrollieren.
Am 24. Mai abends gingen wir noch alle zusammen nach Vathi Meghanisi ein Ouzo trinken. Das ist von der Abelaki ein kleiner Fussmarsch von 20 min. Wir erzählten uns die Neuigkeiten über die Enkel und so und lachten über alte und neue Geschichten, sprich, wir hatten eine sehr gute Zeit!
Gestern 25. Mai war es dann soweit, es ist immer wieder schwer nach so einer schönen Zeit weiter zu reisen. Unsere Freunde halfen beim lösen der Landleinen und danach nahm die Futuro Dos mit Admiralin Lupita am Steuer Kurs auf Vathi in Ithaka.
Unterwegs gabs Wind von Querab und wir rollten sofort unsere grosse Genua aus.
Angekommen in der Bucht von Vathi entschieden wir uns zum Festmachen mit Anker und Landleinen an der Stadtmauer. Man bezahlt hier 24 Euro für 2 Nächte, das scheint uns ok. Leider gibt es kein Wasser an der Mauer, dieses muss vom Tankwagen teuer bezogen werden. Ich denke, die Installation von Wasseranschlüssen wird nicht gemacht, damit das Geschäft mit den Wasser-Tankwagen gut weiter läuft.
Mit viel Freude durften wir dann gestern die einlaufende Tobale mit Gerhard und Blanca begrüssen! Wir haben uns vor fast 2 Jahren in Sardinien kennen gelernt. Sie haben nun ein neues Schiff, das wir heute besichtigen wollen und Gerhard hilft mir bei der Einrichtung meiner kleinen Fischerausrüstung.
Es bleibt also spannend für uns!

Liebe nautische Grüsse aus dem Ionischen Meer
Martin & Lupita

Saisonstart in Griechenland 7. Mai bis  22. Mai 2018

 

Nach früher Tagwache um 05h00 waren wir pünktlich um 08h00 im Flughafen Zürich und bald in der Luft über Bukarest nach Athen. Der Taxifahrer erwartete uns am Ausgang mit einem Karton beschriftet mit Hofmann. Also nichts wie los über die Autobahnen am Korinth vorbei auf der andere Seite des Peloponnes nach Preveza. Ausser uns war noch eine Dame vorne im Taxi und wir hatten den luxuriösen Sitz im grossen Merzedes für uns allein und konnten sogar ein wenig schlafen. Wir wurden 4 Stunden später direkt vor unserer Futuro Dos in der Trockenmarina Cleopatra abgesetzt.

Inwischen 20h00 legten wir nur unsere Taschen ins Schiffsinnere, schlossen den Strom an und trafen uns mit Rita und Martin von der BelleAventure in der Taverne Panos zum Znacht.

Vor einen Monat war ich ja mit Stefan Hofmann hier und das Meiste war für die Einwasserung vorbereitet. Am 8. Mai konnte ich die revidierte Seewasserpumpe abholen und montieren. Paul gab mit noch einige Tipps was ich nachprüfen solle, alles gut und so stand ausser putzen und abdecken der Einwasserung am 9. Mai nichts mehr im Wege.

Um 15h00 war es soweit, die Marineros holten die Futuro Dos mit dem Schleppwagen ab und hievten sie bald danach ins Wasser, diesen Jahr wurden gleich die Gurtenpositionen mit Klebern markiert.Nach dem Motorstart kamm bald darauf der Temperaturalarm ........... Stress !?. Ein kleiner Hinweis von Paul und ich konnte selber die Luft im Verbindungsschlauch des inneren Kreislaufes zum Boiler ablassen und es funktionierte wieder. Die Nacht durften wir nicht ohne Gebühr vor der Tankstelle verbringen. Wir versetzten vor die Stadtmauer wo wir mit Anker rückwärts festmachten.

Die 3 folgenden Tage, folgten der Gang zum Zoll um das hinterlegt Transitlog für Schweizeryachten auszulösen und zu verlängern, GRATIS, und das in Griechenland ;-). Danach bunkern, Ersatzteile besorgen, alles testen und am Samstag Abmeldung bei der Port Police. Als Ziel gaben wir Kreta ein !!!

Am Sonntag 13. Mai gings dann durch den Kanal von Levkada, bei der Brücke mussten wir nur 10 Minuten für die Oeffnung warten, danach raus und um die Ecke in die Schöne Bucht von Varko.

Hier fanden wir wie angekünigt die Belle-Aventure von Martin & Rita.

Kurz nach dem Ankern auf  7 m Tiefe im Sandgrund kamen Martin und Rita zu uns zum Apero und wir konnten uns die letzten Neuigkeiten erzählen.

Nach 3 Tagen wechselten wir nach Nidri, hier gabs für 15 Euro pro Nacht an einem Steg von Sailing Holidays auch Wasser und Strom und wir verweilten 2 Nächte und trafen uns zum Abendessen in der Taverne des Stegs von Iris Hotel. In Nidri kann man fast alles kaufen und es hat auch 2 gute Yachausrüster. Wir besorgten uns eine neue 30 lange Landleine. Diese Leine brauchten wir 2 Tage später in der Abelaki Bucht um nach den ankern mit dem Heck an einen Baum festzumachen. Hier waren wir schon letztes Jahr, wunderbar zu baden und geniessen. Wir machten auch Spaziergänge nach Vathi und morgen wollen wir zum Abschied noch am Strand grillen.

Später gehts dann weiter nach Süden.

Das Wasser ist nun 23 Grad und die Luft ab Tag bis 28 Grad, wunderbar

 

Liebe Grüsse aus dem Ionischen Meer

Martin & Lupita

 

Mai 2018

 

Zurück an Bord im Ionischen Meer!

 

Seit bald 2 Wochen sind wir zurück im Ionischen Meer, wunderbar!

Berichte folgen bald, hier mal ein paar Fotos 😎

 

 

 

Schiffsvorbereitung mit Stefan 7. 4 bis 16.4.18

 

 

 

03h00 war Tagwache an diesem 7.4.18, Stefan holte mich um 03h30 bei uns Zuhause ab damit wir um 05h00 am Flughafen Genf waren. Der Flug nach Athen ging somit in aller Frühe und mit einer Zwischenlandung in München. Mittags kamen wir in Athen bei Regenwetter an und suchten den Shuttle um zur Mietwagenfirma unser Kleinwagen in Empfang zu nehmen. Alles klappte gut und auf ging die Reise nach Preveza.

 

Vorbei, bzw. über den Korinthkanal. Der Kanal ist übrigens im Moment gesperrt, ein grosser Felsbrocken hat sich gelöst und verunmöglicht die Schiffahrt im Kanal.

 

Unterwegs machten wir eine Kaffepause und später hielten wir um einige Einkäufe zu tätigen, Mindestens das Frühstück für den ersten Morgen wollten wir im Kühlschrank haben. Von Athen bis nach Preveza kostet die Autobahngebühr ca. soviel wie das Benzin das Du verbrauchtst, also ca. 40 Euro. Da ist doch unsere Vignette für ein Jahr noch billig.

 

Der Portier in der Marina Cleopatra war informiert und öffnete die Schranke und liess uns zur Futuro Dos fahren.

 

Ich war wie immer gespannt wie alles aussieht und ob alles in Ordnung sei!!!

 

Ok, viel roter Staub an Deck wie erwartet, aber im Innern schien alles in Ordnung. Der neue Duschboden fiel sofort auf und der Lieferant hat alse Wort gehalten.

 

Nun Kühlschrank in Betrieb nehmen --- ok, Lichter ----ok, Baterieladestand 100% ok, (wir liessen das neue Solarpannel dran), dann das Wasser ---- nok. Gleich haute es uns eine Sicherung raus. Nach 3 Versuchen und Manipulationen baute Stefan kurzerhand den Schalter aus und bewegte die Feder, schien nicht das Problem zu sein. Ich hatte vergessen den Impeller zu entfernen und somit verklebte sich die Sache was zum Problem führte, nach manuellem Drehen lieft die Pumpe wieder einwandfrei und wir konnten somit auch die Abwasserpumpe testen, Also alles ok.

 

Nun gings zuerst zum Abendessen, ich zeigte Stefan meine Lieblingstaverne „Panos“, es sollte dann die ganze Woche auch die meiste besuchte Taverne sein und Stefan war von der Küche hell begeistert! Zwei Mal haben wir selber gekocht, Frühstück immer auf den Schiff, ansonsten genossen wir die griechische Küche.

 

Am Tag darauf gings los, die Bilder sprechen für sich, Unterwasser, putzen, Eleltrische Fernbedienung der Ankernwinsch montieren, Neuer Winkel für die Aussenborderbefestigung näher am Deck, Fugen neue machen, etc, etc. Etc. Auch haben die die Seewasserpumpe von Nanni ausgebaut und einem Mechaniker zur Revision gebracht. Der Deckel der Bugkiste, er war immer schon zu schwer, war angerostet und ich habe einen neuen Deckel zu laminieren in Auftrag gegeben. Die Windhutzen mussten unten entrostet und neu gemalt werden. Die Ankerkette erhielt alle 10 Meter neue Markierungen.

 

Michael und Karin von der Hoppetosse übernahmen von uns noch vorige Bodenbeläge für Ihr Cockpit, Ich habe inzwischen Fotos erhalten und es sieht super gut aus! Gratuliere Ihr Zwei, hoffe wir sehen uns auf den Inseln im Ionischen Meer wieder!

 

In Preveza gingen wir am Dienstag zum Zoll, Haare schneiden, eine Offerte für neue Batterien holen und wir profitierten vom Auto und bunkerten die Futuro Dos gleich voll mit Wasser, Bier und Wein ;-).

 

Die Woche ging schnell vorbei, sogar die Waschmaschine konnten wir am letzten Tag noch reparieren (ich hoffe es hält, Lupita wird im Mai den ultimativen Test machen).

 

Am Montag 16. April gings den gleichen Weg zurück, Spät abends kamen wir in Genf an und Stefan fuhr uns sicher und routiniert zurück ins Seeland.

 

Das war toll, die Futuro Dos ist nun (fast) bereit zum Einwassern.

 

Die Tage mit Stefan (Freund von Marcela) waren super toll und ich bedanke mich herzlich für die grandiose Hilfe !!! Merci Stefan!

 

 

 

 

 

Der nächste Bericht sollte weniger technisch ausfallen und von unterwegs im Ionischen Meer kommen. Dann erzählen wir dann auch wie es diesen Sommer weiter geht.

 

Nautische Grüsse

 

 

 

Martin

 

 

 

P.S. Stefan hat übrigens die wichtigsten Seglerknoten gelernt und angewandt !

 

14.3.2018 Reisevorbereitungen und packen ;-)

 

Hallo Zämä

Bald ist es soweit, am 7.4.18 reise ich mit Stefan Hofmann zusammen nach Preveza um unsere Futuro Dos  für die nächste Saison bereit zu machen. Ich freue mich sehr, dass mich Stefan begleitet. Wir fliegen von Genf über München nach Athen und mieten dort für 8 Tage ein Auto. So werden wir nebst den vielen Pendenzen auf unserer Liste auch noch etwas von Land sehen.

Was packen wir ein? Zahnbürste, Kleider........NEIN, alles falsch, wir haben ja alles was der Mensch so braucht auf dem Boot. Was wir in unseren Koffern mitschleppen, sind Ersatzteile und Wartungsmaterial für unsere Futuro Dos.

Ich habe mir nach der Aerztlichen Prüfung diesen Winter eine gebrauchte Taucherausrüstung gekauft. (siehe Bild). Die Flasche nimmt Martin Schüpbach freundlicherweise mit dem Auto mit, das wäre mit dem Flugzeug eher ein Theater und sehr aufwändig. Im Juni will ich dann auf eine griechischen Insel einen Tauchkurs machen und somit trainiert und ausgerüstet für Erkundungen unter unserem Boot sein.

Also die Liste ist lang, wir hoffen aber, dass wir auch noch ein wenig vom griechischen Frühling mitbekommen werden und freuen uns auch sehr auf die feinen kulinarischen Spezialitäten in der Taverne in Preveza.

Was wir alles schaffen und verbessern, werden wir in diesem Blog ab 8.April erzählen.

Wir wünschen alles Seglern und Nichtseglern einen guten Start ins Frühjahr 2018

 

Liebe Nautische Grüsse

Martin & Lupita

 

Wir wünschen Allen einen guten Start ins 2018 !!!

 

Die Futuro Dos steht in Preveza am Land und ist gut eingepackt. Martin wird anfangs April zusammen mit Stefan Hofmann nach Griechenland reisen und eine lange Liste notwendiger Unterhaltsarbeiten und Verbersserungen erledigen. Dabei bleibt die Futuro Dos auf dem Trockenen. Ab 7. Mai geht's dann wieder ab ins Wasser und wir fahren abermals nach Süden Richtung Kreta.

Handbreit, gute Gesundheit und liebe nautische Grüsse

Martin & Lupita

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Liebe Nautische Grüsse

Martin & Lupita